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Kokosöl

Was ist Kokosöl?

Kokosöl, das manche auch Kokosnussöl oder Kokosfett nennen, wird aus Kopra, der Frucht der Kokospalme gewonnen. Es enthält einen sehr hohen Anteil an gesättigten Fettsäuren. In der Küche findet es vor allem zum Frittieren, Braten und Backen Anwendung. Darüber hinaus können aus Kokosöl kosmetische und pharmazeutische Produkte hergestellt werden.
Das hochwertigste Kokosöl ist kaltgepresst, das heißt, es wird bei einer Temperatur von unter 38 Grad verarbeitet. Die ersten Schritte sind immer gleich: Die Nüsse müssen zuerst geerntet, und das Nussfleisch von der Schale getrennt werden. Danach wird es in feine Raspeln gemahlen und getrocknet. Das geschieht in der Regel bei 60 Grad. Nun kommt der Expeller zur Anwendung. Dabei handelt es sich um ein mechanisches Gerät, das durch Druck das Öl herauspresst. Diese Methode wird auch bei getrocknete Copra angewendet, die aus dem Herkunftsland nach Europa transportiert wird. Wichtig ist, dass viele Hersteller oft mit Temperaturen über 38 Grad arbeiten. Dabei ist zwar die Ausbeute größer und das Kokosöl günstiger, doch längst nicht so hochwertig.
Kokosöl mit Rohkostqualität erreicht die Zentrifuge. Es erfolgt keine Trocknung des Fruchtfleisches, sondern es wird gleich in der Zentrifuge weiterverarbeitet. Die Zentrifuge zerlegt das Fruchtfleisch in Kokosöl, Kokosmilch und Kokosmehl. Alle drei Bestandteile können weiterverarbeitet werden. Danach füllen die Mitarbeiter das Kokosöl in Fässer und verschiffen es nach Europa.

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Was macht Kokosöl so wertvoll?

100 g Kokosöl haben einen Nährwert von 862 Kilokalorien oder 3620 kJ. Es besteht zu 95 % aus Fett. Der größte Anteil sind dabei gesättigte Fettsäuren. Beim Schmelzen nimmt es von der Umgebung Wärme auf. Das erzeugt beim Genießen ein angenehm kühles Gefühl im Mund. Aus diesem Grund eignet sich das Fett gut zur Verwendung bei Eiskonfekt.
In erster Linie besteht Kokosfett aus gesättigte und einen geringen Anteil an ungesättigten Fettsäuren. Trotz des hohen Anteils an gesättigten Fettsäuren ist Kokosöl sehr gesund, denn es enthält kein Cholesterin, beeinflusst also die Blutfettwerte nicht. Bei den Fettsäuren handelt es sich zum sogenannte mittelkettige Fettsäuren. Langkettige Fettsäuren, wie etwa die Stearinsäure, haben eine Kettenlänge zwischen 14 und 24 Kohlenstoffatomen. Mittelkettige Fettsäuren haben eine Länge zwischen 8 und 12 Kohlenstoffatome. Diese sind für den Körper leichter verdaulich. Die Verdauung erfolgt ohne Gallensäure. Dieses Fett löst sich leicht in Wasser, gelangt also ohne Probleme in die Blutbahn und in die Leber. Eine andere wichtige Eigenschaft ist, dass diese Fettsäuren in erster Linie zur Energieerzeugung verbraucht und nicht vom Körper gespeichert werden.
Unter den gesättigten Fettsäuren sticht ganz besonders die Laurinsäure, als einer der wichtigsten Bestandteile hervor. Diese Fettsäure durchdringt die Membran von Viren und Bakterien und zerstört somit diese Krankheitserreger. Dadurch kommt es zu einer natürlichen Stärkung des Immunsystems. Der Körper ist nicht fähig, diese wichtige Säure selbst zu produzieren Mit Kokosöl kann diesem Mangel abgeholfen werden.
Eine andere mittelkettige Fettsäure im Kokosöl ist die Caprinsäure. Auch diese ist gegen Krankheitskeime wirksam. Zurzeit laufen Studien über die Wirksamkeit dieser Fettsäure gegen den Herpes-Simplex-Virus und gegen Chlamydien. Diese sind sexuell übertragbare Bakterien.
Die Fette im Kokosöl greifen aber nur schädliche Bakterien an, nützliche Darmbakterien hingegen schädigen sie nicht.
Ein besonderes Interesse in Zusammenhang mit Fett gilt natürlich immer den Herzerkrankungen. Auch hier kann bei Kokosöl Entwarnung gegeben werden. Da es sich um ein Pflanzenfett handelt und keinerlei Cholesterin enthält, verändert es auch dessen Wert nicht. Eng mit den Herzerkrankungen hängt die Arteriosklerose zusammen. Es ist schon seit längerem bekannt, das bestimmte Viren (Herpes- und Cytomegaloviren) eine erneute Verengung der Blutgefäße begünstigen können. Da die Laurinsäure diese Bakterien unschädlich macht, wirkt es auch der Arteriosklerose entgegen.
Kokosöl enthält Antioxidantien, die freie Radikale im Körper bekämpfen. Freie Radikale sind ganz besonders aggressive Stoffe, die im Körper auf ganz natürliche Weise, zum Beispiel bei der Verdauung, entstehen. Diese Schädigen die Zellen, führen zu vorzeitiger Hautalterung und können sogar Krebs auslösen. Die Antioxidantien „fangen“ die freien Radikale und neutralisieren sie.

Anwendungsmöglichkeiten von Kokosöl

Kokosöl ist sehr vielseitig einsetzbar. Viele wenden es innerlich an, eine äußerliche Anwendung ist auch möglich. Das Öl kann zwar nicht überdosiert werden, trotzdem sollte nicht zuviel davon genommen werden. Immerhin handelt es sich um Öl und es enthält doch eine nicht unbedeutende Menge an Kalorien. Wer zum Beispiel anfällig gegen Erkältungskrankheiten ist, der kann im Winter einen Teelöffel Kokosöl zu sich nehmen. Die enthaltenen Antioxidantien schützen ihn wirkungsvoll gegen Erkältungskrankheiten.
Kokosöl eignet sich gut zur Unterstützung einer Diät. Es kommt beim Abnehmen nicht darauf an, möglichst schnell abzunehmen, sondern das Gewicht langfristig auf dem gewünschten Level zu halten. Das Öl enthält Stoffe, die den Fettabbau ankurbeln und somit die Gewichtsabnahme vorantreiben. Zucker und Fett sollten zwar beim Abnehmen vermieden werden, doch täglich einen Teelöffel Kokosöl in der Mahlzeit oder in einem Getränk wirkt sich positiv auf das Gewicht aus.
Viele verwenden Kokosöl zur äußeren Anwendung bei Hautkrankheiten oder bei der Hautpflege. Neben einer Reihe von Vitaminen und Mineralstoffen enthält das Öl auch feuchtigkeitsspenden Inhaltsstoffe, so dass es besonders für die Hautpflege geeignet ist. Kokosöl ist bei normaler Zimmertemperatur fest, so dass es sich nicht so leicht auftragen lässt. Wenn es vor der Anwendung zwischen den Handflächen zerrieben wird, verflüssigt es sich und kann einfacher aufgetragen werden.
Viele verwenden Kokosöl auch bei Ungeziefer. So hat es sich zum Beispiel bei Kopfläusen bewehrt.

Nebenwirkungen von Kokosöl

Mittelkettige Fettsäuren, häufig als MCT abgekürzt, verhalten sich bei der Verdauung anders als die üblichen langkettigen Fettsäuren. Der Körper benötigt eine gewisse Zeit, um sich daran zu gewöhnen. So sollte die Dosis langsam gesteigert werden. Ist es sinnvoll mit 20 Gramm zu beginnen und dann die Dosierung täglich um 10 Gramm zu steigern. Die Höchstgrenze ist individuell verschieden. Als Richtwert gelten etwa 60 Gramm am Tag. Wer sofort mit der hohen Dosierung einsteigt, der bekommt oft Blähungen, Sodbrennen, Durchfall oder Bauchschmerzen.

Studien

Es gibt eine Reihe von Studien über Kokosöl. Eine chinesische Studie aus dem Jahre 2010 hat den Einfluss von mittel- und langkettigen Triglyzeride auf den Fettstoffwechsel untersucht. Untersucht wurden 67 männlichen und 34 weibliche Patienten. Sie sollten bei der Essenszubereitung für acht Wochen ausschließlich Kokosöl verwenden. Am Anfang und am Ende des Versuchs wurden die Blut- und Körperfettwerte bestimmt. Im Vergleich zur Kontrollgruppe ging der Body-Mass-Index deutlich zurück. Besonders erfreulich war, dass auch das Fettdepot im Unterbauch abgebaut wurde, was als ein besonderer Risikofaktor für Herz-Kreislauf-Erkrankungen gilt.

Die antibakterielle Wirkung untersuchte 2012 das Athlone Institute of Technology. Es ging dabei um Karies auslösende Bakterien. Es wurde dabei die Wirkung verschiedener Fette auf die wichtigsten kariesauslösenden Krankheitserreger untersucht. Es handelt sich dabei um die Bakterienart „Streptococcus mutans“ und um einen Hefepilz, der auch für Entzündungen im Rachenraum verantwortlich ist. Um die Bedingungen im Körper möglichst genau zu simulieren, wurde dem Öl fettabbauende Enzyme hinzugegeben. Das Ergebnis der Studie war beeindruckend: Einzig Kokosöl tötete beide Erreger ab. Noch erstaunlicher war, dass das Öl Bakterien, die für eine gesunde Mundflora wichtig sind, nicht angriff.
In den 60er Jahren des vergangenen Jahrhunderts sorgte die sogenannte Pupapuka-Studie für Aufsehen. Ein britischer Wissenschaftler besuchte ein isoliertes Inselvolk in Polynesien. Ihm fiel sofort der außergewöhnlich gute Gesundheitszustand der 2500 Menschen auf der Insel Pupapuka auf. Sie hatten einen optimalen BMI, kaum Herz-Kreislauf-Erkrankungen und auch die Zähne waren gesund. Er begann nachzuforschen, woran das liegen könnte und untersuchte auch das Ernährungsverhalten. Er stellte fest, dass die Menschen in erster Linie naturbelassene Lebensmittel zu sich nahmen und täglich Kokosnüsse und Kokosnussprodukte aßen.

Rezepte

Kokosöl mit Fruchtsaft mischen

Der einfachste Weg Kokosöl zu sich zu nehmen ist das Mischen mit Fruchtsäften. Welcher Saft verwendet wird, ist dabei nebensächlich. Am besten ist natürlich frisch gepresster Saft. Aufgrund der mittelketten Triglyceride eignet sich Saft sehr gut zum mischen mit Kokosöl. Wichtig ist immer, dass das Kokosöl ein wenig angewärmt wird, da es bei Zimmertemperatur fest ist.

  • 5 Orangen
  • 2 Grapefruit
  • 1 Esslöffel Kokosöl

Orangen und Grapefruit auspressen und in ein hohes Gefäß füllen. Das Kokosöl mit einem Löffel leicht anwärmen, so dass es schmilzt. Dieses nun unter den Saft rühren. Das Getränk kann nun auf mehrere Gläser verteilt und serviert werden.

Auflauf mit Blumenkohl und Möhren

Rezept für 6 Personen

  • 1,5 kg Kartoffeln
  • 450 g Karotten
  • 2 große Zwiebeln
  • 1 Blumenkohl
  • ½ Bund Schnittlauch
  • 6 EL Kokosöl
  • 1 TL Muskatnuss
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Die Kartoffeln schälen und in reichlich Salzwasser garkochen. Danach die Kartoffeln mit dem Kartoffelstampfer zu einem Brei verarbeiten. 4 EL Kokosöl und den Schnittlauch dazu geben.
Die Zwiebeln in kleine Würfel und die Karotten in Scheiben schneiden. Das restliche Öl dazu verwenden beiden in der Pfanne anzubraten.
Den Blumenkohl zerkleinern und in Wasser fünf Minuten kochen. Er muss noch nicht gar sein.
Nun die Auflaufform mit den Zutaten füllen:
Zunächst den Blumenkohl mit Salz und Pfeffer würzen, danach die Möhren, die Zwiebel und zum Schluss den Kartoffelbrei einfüllen.
Das Gericht in den vorgewärmten Ofen schieben und bei 200 Grad 50 Minuten backen.

Cannelloni aus Reispapier mit Kokosöl

Zutaten:

  • 1 Gurke
  • 1 Bund Radieschen
  • 4 Blätter Reispapier
  • 5 EL Sojasauce
  • 3 EL Erdnüsse, gehackt
  • 1 EL frischer Koriander
  • 2 EL Kokosöl
  • 1 EL Sesamöl
  • Sesamkörner und geraspelter Ingwer

Die Zubereitungszeit beträgt etwa 45 Minuten

Als erstes die Gurke in feine Streifen schneiden, mit dem Kokosöl, dem Ingwer und dem Koriander mischen. Alles mit Salz und Pfeffer würzen.
Die Radieschen in einem Topf mit etwas Wasser bei niedriger Temperatur dämpfen. Die Sesamkörner mit dem Sesamöl und der Sojasauce vermischen.
Die Reisblätter in warmen Wasser für 1 Minute einweichen und auf ein sauberes Handtuch legen. Darauf nun die Gurke verteilen und die Reisblätter aufrollen. Die gedämpften und gewürzten Radieschen auf einen Teller verteilen. Darauf die Cannelloni geben. Diese nun mit der Sesam-Vinaigrette beträufeln und servieren.

Apfelkuchen aus Kokosöl

Bei diesem Rezept ist das Kokosöl ein wichtiger Bestandteil des Mürbteiges.

  • 1 Kg Äpfel
  • 500 g Dinkelmehl
  • 200 g Rosinen
  • 200 ml Kokosöl
  • 150 g Zucker
  • 2 Eier
  • 3 EL Zimt

Den Ofen auf 180 Grad vorheizen.
Mehl, Kokosöl, Zucker und 1 Ei zu einem glatten Mürbteig verarbeiten, diesen danach für eine halbe Stunde in den Kühlschrank stellen.
Die Rosinen waschen und in einem Sieb abtropfen lassen. Äpfel vierteln, Gehäuse entfernen und in feine Streifen schneiden. Rosinen und Äpfel vermischen. Mit Zimt würzen.
Nun 2/3 des Teiges ausrollen, den Boden und die Seiten der Springform bedecken. Nun den Boden mit der Apfel-Zimt-Mischung bedecken. Den restlichen Mürbteig kreisrund ausrollen und die obere Seite damit bedecken. Nun das zweite Ei aufschlagen und die Oberseite des Kuchens damit bestreichen. Den Apfelkuchen in den Ofen schieben und eine Stunde backen.

Currygemüsesuppe mit Kokosöl

Zutaten:

  • 1 Liter Gemüsebrühe (selbst gemacht oder instant)
  • 1 Dose Linsen (etwa 700 g)
  • 1 Dose Ananas in Stücke
  • 500 g Karotten
  • 200 ml Sojadream
  • 1 Stange Lauch
  • 3 EL Kokosöl
  • 3 EL Curry
  • Salz und Pfeffer zum Würzen

Die Karotten und den Lauch in Scheiben schneiden. In einem Kochtopf das Kokosöl erhitzen und zunächst die Karotten anbraten. Als nächstes den Lauch hinzugeben. Alles mit der Gemüsebrühe ablöschen. Nun die abgetropften Linsen, die Ananas und den Curry hinzugeben. Suppe 5 Minuten kochen und danach den Sojadream unterrühren.


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