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Den richtigen Smoothie Maker kaufen

Den richtigen Smoothie Maker kaufen: Worauf kommt es an?

Leckere Smoothies sind derzeit wortwörtlich in aller Munde. Aber welcher Mixer ist der richtige, um die vielfältigen Fruchtgetränke selbst herzustellen? Smoothie Maker bringen unterschiedliche Qualitäten in vier Charaktereigenschaften mit: Leistung, Material, Volumen und Bedienbarkeit. Häufig steigt der Preis, je besser ein Gerät diese Anforderungen erfüllt – aber es gibt Ausnahmen.

Leistung: Besonders bei grünen Smoothies entscheidend!

Der Smoothie Maker sollte genügend Kraft aufbringen, um aus den verwendeten Zutaten das Beste herauszuholen. Insbesondere grüne Smoothies stellen eine Herausforderung dar: Zellwände von Wildkräutern oder Tiefkühlgemüse müssen vom Mixer aufgebrochen werden. Nur so gelangt die höchste Vitalstoffkonzentration ins Getränk. Bei reinen Fruchtshakes, die meist aus weichem Obst bestehen, reicht hingegen auch ein Gerät mit weniger Power. Somit hängt die benötigte Leistung vor allem vom individuell gewünschten Verwendungszweck ab. Folgende Komponenten entscheiden darüber, wieviel Kraft einSmoothie Maker mitbringt:

  • Wattanzahl
  • Umdrehungen pro Minute
  • Messerart

Hersteller werben mit möglichst hohen Zahlen hinsichtlich Watt und Umdrehungen pro Minute. So entsteht nach dem Motto „viel hilft viel“ der Eindruck eines extrem leistungsstarken Mixers, je höher die Zahlenangaben. Allerdings sagen diese häufig nichts darüber aus, ob der Smoothie Maker in der Lage ist, einen cremigen und vitalstoffreichen Drink zu zaubern. Denn den Herstellangaben fehlen gemeinhin weitere Informationen, unter welchen Umständen die Werte ermittelt wurden: Halb oder ganz befüllt und womit? In regulärem Betrieb oder kurz vor Maximalleistung und Überhitzung? Deshalb empfiehlt es sich, diese Angaben zwar im Auge zu behalten, aber der Messerart deutlich mehr Beachtung zu schenken. Tatsächlich ist es die Messerspitzengeschwindigkeit, die darüber entscheidet, wie effizient selbst hartnäckige Bestandteile zerkleinert werden – und wie cremig der Smoothie wird! Je höher die Geschwindigkeit, desto besser. Aber mindestens 200 km/h sollten es sein.

Material: Nicht nur der Smoothie soll gesund sein!

Insbesondere wer seinen Smoothie Maker regelmäßig zum Einsatz bringen will, sollte auf die Materialangaben der Trinkbehälter achten. Glücklicherweise sind die meisten modernen Geräte mit BPA-freien Behältern ausgestattet. Das bedeutet, dass der verwendete Kunststoff frei von der gesundheitsschädigenden chemischen Verbindung Bisphenol A ist. Da nahezu alle leistungsstarken Smoothie Maker mit Kunststoffbehältnissen hergestellt werden, ist es wichtig, die Angaben zu möglichen toxischen Bestandteilen gut zu analysieren. Alternativ sind die Mixgefäße einiger Hochleistungsmixer aus massivem Glas gefertigt. Das erhöht sowohl Preis als auch Gewicht, aber reduziert Bedenken in Bezug auf mögliche Giftstoffe.

Volumen: Auf die Wunschmenge kommt es an!

Zwischen 0,25 und stolzen 2 Litern liegen die Füllmengen der gängigen Smoothie Maker. Hierbei hängt die beste Wahl stark von der persönlichen Verwendung ab: Wer seine ganze Familie mit den leckeren Fruchtgenüssen versorgen will, erspart sich mit einem großen Gerät natürlich Arbeit. Umgekehrt können zu große Geräte Probleme bekommen, wenn sie mit deutlich kleineren Mengen befüllt werden. Um als Single oder für sich und den Partner das richtige Maß zu treffen, eignen sich sogenannte Mixer-to-go: Diese kommen mit zwei separat befüllbaren Behältern, deren Inhalt jeweils genau für eine Person reicht.

Bedienung: Vordefiniert oder manuell einstellbar

Vordefinierte Geräte starten den Mixvorgang in der Regel, sobald der Becher eingefügt wird. Die Einstellungen sind kaum bis wenig anpassbar. Das spart Zeit und reicht für den Normal-Mixer aus. Mit manuell einstellbaren Smoothie Makern hingegen lassen sich Geschwindigkeit oder Mixdauer nach Belieben anpassen. Meist äußern sich diese Extras im Preis und sind insbesondere für Einsteiger überflüssig. Allerdings entscheidet hierbei, wie auch hinsichtlich Bedienelementen der persönliche Geschmack. Ob Drehregler, Schalter oder Knöpfe: Günstig ist, für den Ernstfall wenigstens einen An- und Ausschaltknopf vorzufinden. Auch Sicherheit und unkomplizierte Reinigung sollten gewährleistet sein. Das bedeutet: rutschfester Stand, Überhitzungsschutz und gut zugängliche Einzelteile.

 

Fazit: Die Mischung macht’s!

Grundsätzlich zeigt sich Qualität im Preis. Da allerdings neben Zahlen und technischen Daten vor allem die persönlichen Verwendungsziele eine Rolle spielen, kommt es – wie im fertigen Smoothie – auf eine gute Mischung der einzelnen Faktoren an. Somit finden Einsteiger mit Amazon-Topsellern wie dem Russel Hobbs 21350-56 oder dem Severin Fit For Fun SM 3735 für unter 30 Euro schon leistungsstarke Smoothie Maker. Mittelklasse-Geräte wie der AEG SB5700BK und Hochleistungsmixer warten mit deutlich mehr Power, häufig Glasgefäßen und zahlreichen Einstellungsmöglichkeiten auf.


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