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Crossfit vs. Freeletics

Die Trendsportarten: Crossfit vs. Freeletics

 

Die Trennsportart Crossfit wurde im Jahr 2000 von Greg Glassman erfunden. Im Detail handelt es sich um eine Kraftsportart, mit der die gesamte Fitness abgedeckt werden kann. Crossfit kombiniert zu diesem Zweck verschiedene Elemente aus den Bereichen Turnen, Leichtathletik, Gymnastik, Gewichtheben und Powerlifting. Bei Crossfit steht der funktionelle Faktor an erster Stelle. Maschinen oder Geräte, die in herkömmlichen Fitnessstudios verwendet werden, kommen bei der Trendsportart nicht zum Einsatz. Gearbeitet wird unter anderem mit Langhanteln, Medizinbällen, Kettlebells und natürlich auch mit dem eigenen Körper. Manchmal können sogar Traktorreifen oder Sledge Hammer beim Crossfit zum Einsatz kommen. Die Trendsportart wird bereits seit langer Zeit beim Militär eingesetzt. Die Ursprünge sind in den USA entweder bei der Marine oder auch bei den Navy Seals zu finden. Crossfit kommt mittlerweile aber auch bei der Bundeswehr, der Polizei um bei der Feuerwehr zum Einsatz. In Deutschland verbreitet sich die Trennsportart immer mehr und erfreut sich einer großen Beliebtheit.
Das moderne Trainingskonzept Freeletics wurde erst 2012 ins Leben gerufen. Erfinder ist das gleichnamige Unternehmen. Das Konzept beruht auf funktionalen Übungen, auf den Calisthenics-Elementen und auf Laufeinheiten. Bei Freeletics wird ebenfalls die allgemeine Fitness trainiert und konsequent gesteigert. Geräte oder Maschinen kommen bei dem modernen Trainingskonzept nicht zum Einsatz. Gearbeitet wird hauptsächlich mit dem Körpergewicht. Dadurch kann Freeletics zu jeder Zeit und auch an jedem Ort durchgeführt werden. Trainiert wird nicht mit einem persönlichen Trainer, sondern mit einer speziellen App. Die Anwendung kann unter anderem auf Android- und Apple-Smartphones installiert und genutzt werden. Das Trainingskonzept ist sehr intensiv und schon in kurzer Zeit sollen sich die ersten positiven Ergebnisse zeigen. Freeletics basiert auf dem Functional Training und dadurch wird der gesamte Körper in nur einem Bewegungsablauf trainiert. Zum Einsatz kommt das intensive Trainingsprogramm bereits seit vielen Jahren bei Militäreinheiten auf der ganzen Welt.

Unterschiede zwischen Crossfit und Freeletics

 

Die beiden Trendsportarten Crossfit und Freeletics haben einige Gemeinsamkeiten, jedoch unterscheiden sie sich auch in einigen Punkten. Bei beiden Konzepten wird auf Geräte, die in den herkömmlichen Fitnessstudios eingesetzt werden, verzichtet. Während bei Crossfit die Langhantel, Gewichte und auch andere Geräte zum Einsatz kommen, verzichtet Freeletics komplett auf Hilfsmittel. Bei dieser Trendsportart wird nur ausschließlich mit dem eigenen Körpergewicht trainiert. Dies ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Sportarten. Somit unterscheiden sich auch die Übungen deutlich voneinander. Freeletics besteht nur aus Übungen mit dem Körpergewicht und aus Laufeinheiten. Bei Crossfit hingegen spielt die Kraft eine wesentlich wichtigere Rolle. Ohne spezielle Übungen, die mit zusätzlichen Gewichten durchgeführt werden, ist die Trendsportart nicht möglich. Bei Crossfit und Freeletics wird mit verschiedenen Übungen im Intervall trainiert. Die Auswahl an Übungen unterscheidet sich bei beiden Trendsportarten enorm. Während bei Crossfit ein ausgiebiges Aufwärmen, Krafteinheiten und verschiedene Skilleinheiten eine wichtige Rolle spielen, finden sich diese Bestandteile nicht bei Freeletics.

Die Trendsportart Freeletics ist so konzipiert, dass sie überall ausgetragen werden kann. Man kann ohne Probleme zu Hause, in einem Studio oder einfach in einem Park trainieren. Ein menschlicher Trainer muss vor Ort nicht vorhanden sein. In der Regel wird dieser durch eine Smartphone-App ersetzt und diese gibt die Übungseinheiten vor. Crossfit wird hauptsächlich in der sogenannten Box ausgetragen. Zu diesem Zweck treffen sich die Crossfitter mit ihrem Coach und trainieren gemeinsam in kleineren Gruppen. Zwar kann Crossfit auch alleine trainiert werden, vom Sinn her ist die Trendsportart aber auf jeden Fall für kleinere Gruppen konzipiert. Während ein Coach die Übungen und Technik bei Crossfit genau begutachten und notfalls korrigieren kann, ist dies bei Freeletics durch die Anwendung nicht möglich. Diese App gibt nur die Übungen an sich vor und motiviert die Athleten, mehr aber nicht. Werden die Übungen fehlerhaft durchgeführt, so kann die Anwendung natürlich nicht einschreiten und dies korrigieren. Dies ist einer der wichtigsten Unterschiede zwischen den beiden Trendsportarten. Der Coach ist beim Crossfit ein großer Vorteil, durch ihn werden aber auch die Preise für das Training höher. Der elektronische Trainer bzw. die Trainingspläne kosten bei Freeletics zwar ebenfalls Geld, sind im direkten Vergleich aber günstiger.


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